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Founder.de
Ersteindruck:
Das Webdesign ist schlicht, funktioniert aber einwandfrei.
Inhaltlich gibt man sich Mühe seriös zu erscheinen, das will aber – trotz Doktortitel (der Autor ist Dr. Oliver Pott) - nicht so ganz gelingen, unnötiges wie „(!!)“ stören das Gesamtbild, die „risikolose 1000€-Cash-Garantie“ tut ihr Übriges.
Glaubwürdigkeit:
Wie auch schon der Reiche Sack vermeidet es Dr. Oliver Pott nähere Angaben zu seiner Person zu machen.
„Founder.de“ legt großen Wert auf seine Kundenstimmen, diese versprechen sehr große Summen in kurzer Zeit.
Da die Kundenstimmen allesamt mit existierenden Website URLs und Email Adressen versehen sind, gehe ich auch hier davon aus, dass sie authentisch sind.
Die von Dr. Oliver Pott als Referenz angegebene Firma „blitzbox.de“ existiert, der Jahresumsatz von 2,5 Millionen Euro vor Verkauf ist ebenfalls nachweislich real.
„Founder.de“ existiert bereits seit Ende 2005 und hat daher den höchsten Bekanntheitsgrad der drei Testkandidaten.
Es bestehen zwei Garantiern auf Founder.de. Zum Einen die ominöse €1000-Garantie, die besagt, dass man, wenn man nach 30 Tagen noch keine 1000€ mit dem im "Vollpaket" vermittelten Wissen verdient hat, den Kaufpreis zurückerstattet bekommt. Zum Anderen gibt es die 48 Stunden Garantie des ersten Reports. Diese besagt, dass wenn man mit diesem ersten Report nicht binnen 48 Stunden Geld verdient, sein Geld zurück bekommt.
Das Produkt:
Die Produktpalette von „Founder.de“ besteht im Gegensatz zu „Der Reiche Sack“ und „Der Millionär“ aus sechs einzelnen Reports à €14,95, die im Gesamtpaket auch für €49,95 erhältlich sind (die knapp €40 Ersparnis sollten Sie, falls sie Produkte von „Founder.de“ erwerben wollen, auch nutzen, denn einzeln kommt man mit den Reports nicht weit).
Diejenigen, die vorhaben, einen Webshop zu eröffnen, sind mit den Produkten von founder.de sehr gut beraten!
Sonstiges:
Seine E-Mailadresse bei Founder.de einzutragen zieht unschöne Konsequenzen nach sich. So wird mein E-Mailaccount quasi jeden zweiten Tag von Dr. Oliver Potts Spam E-Mails heimgesucht, in denen er entweder für teure eigene Produkte oder aber, noch schlimmer, mit nutzlosem Kram wie diversen Zeitschriften Abonnements, „Gratis“-DVDs, Handy-Werbung oder Kreditkartenangebote von Partnern bewirbt (Wir wissen, besonders bei Letzteren wird eine hohe Lead-Provision gezahlt). Ärgerlich.
Dr. Pott selbst merkt auf seiner Website an: "Leider tragen sich die Abonnenten heute sehr zögerlich in Newsletter ein - zu groß ist die Furcht, Spam-Opfer zu werden".
Sehr richtig, denn Dr. Oliver Pott selbst ist ein gutes Argument für diese Furcht.
Fazit:
Für Anfänger, die planen einen Webshop zu eröffnen und nur sehr wenig Kenntnisse vom (online) Marketing haben, sind die Produkte von „Founder.de“ durchaus geeignet. Diegebotenen Informationen gehen aber vielerorts nicht über das Anfängerniveau hinaus.
www.Founder.de
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